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Wie entsteht eine generalisierte Angststörung?

Wie entsteht eine generalisierte Angststörung?

Es gibt verschiedene Ursachen und Erklärungen, wie und warum eine generalisierte Angststörung entstehen kann:

  • Man kann die Veranlagung dazu geerbt haben (genetische Einflüsse).
  • Die chemischen Vorgänge im Körper können verändert sein: Vermutlich sind bei Menschen mit Angststörungen die Botenstoffe im Gehirn, die für Entspannung sorgen, weniger vorhanden oder wirken schlechter.
  • Manche Menschen, die eine Angststörung entwickeln, hatten als Kinder keine sichere Bindung, z.B. zu ihren Eltern oder anderen nahen Bezugspersonen. Sie haben das Verhalten ihrer nahen Bezugspersonen eventuell als unvorhersehbar erlebt.
  • Für Menschen mit generalisierter Angststörung ist es häufig schwerer auszuhalten als für andere Menschen, dass man keine "absolute Sicherheit" hat (zum Beispiel im Straßenverkehr oder am Arbeitsplatz). Sie reagieren sehr sensibel auf Reize, die eine Gefahr darstellen könnten.
  • Ereignisse, die harmlos oder bedrohlich sein können (also mehrdeutig sind) werden eher als bedrohlich eingeschätzt. Betroffene glauben, dass sie Dinge nicht ändern oder kontrollieren können, was wiederum Angst auslöst.
  • Viele Betroffene nehmen an, dass sie sich durch Sorgen vor Enttäuschungen schützen oder ein Unglück abwenden können. Hinter diesen positiven Annahmen über Sorgen steckt die Idee: Wer vorsichtshalber schon einmal Angst hat, dass etwas passieren könnte, ist dann nicht enttäuscht, wenn es auch wirklich passieren sollte.
  • Menschen mit hohen Ansprüchen an sich selbst sind oft empfänglicher für psychische Erkrankungen wie Angsterkrankungen.
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Teilnehmer:innen für Online-Gruppendiskussion gesucht

Das Forschungsprojekt CHIMPS-NET am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf möchte die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einem psychisch erkrankten Elternteil verbessern. Auf der Webseite www.chimpsnet.org werden Informationen zu relevanten Themen für betroffene Familien bereitgestellt. Um die Website an die Bedürfnisse der Nutzer:innen auszurichten, soll eine moderierte Gruppendiskussion im Online-Format durchgeführt werden (ca. 1,5 Stunden). Dabei sollen gemeinsam Verbesserungsvorschläge für die Website diskutiert werden.

Es können Eltern mit einer psychischen Erkrankung als auch erwachsene Kinder mit psychisch erkranktem Elternteil teilnehmen. Für die Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

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