Allgemeine Informationen zur Entscheidungshilfe

Warum eine Entscheidungshilfe Depression?

Zur Behandlung von Depressionen kommen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten infrage: die Behandlung mit Medikamenten, eine Psychotherapie, eine Kombination aus beidem oder beobachtendes Abwarten mit regelmäßigen Arzt bzw. Psychotherapeutenkontakten.

Für welche Behandlung man sich – am besten gemeinsam mit der/dem Behandler/in - entscheidet, hängt von der Schwere der Erkrankung ab und von den eigenen Wünschen, Sorgen oder Vorstellungen. Das ist nicht immer leicht. Diese Entscheidungshilfe soll Menschen mit einer Depression und ihre Angehörigen unterstützen, die für sie richtige Entscheidung zu treffen.

Manche Menschen sind skeptisch gegenüber Medikamenten, haben z.B. Angst vor den möglichen Nebenwirkungen. Andere können sich nicht vorstellen, in einer Psychotherapie mit einer fremden Person über ihre Sorgen zu reden.  

Diese Entscheidungshilfe stellt die Behandlungsmöglichkeiten bei Depressionen mit ihren Vorteilen (Nutzen) und Nachteilen (Nebenwirkungen, Risiken) dar. So können Sie herausfinden, welche Behandlung am besten zu Ihren persönlichen Bedürfnissen und Vorstellungen passt. 

  • Es ist gut, dass Sie sich auf diesen Seiten selbst informieren! Diese Information kann das vertrauensvolle Gespräch mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt bzw. Psychotherapeut/in jedoch keinesfalls ersetzen!
  • Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt bzw. Psychotherapeut/in darüber, welche Behandlung aus Ihrer Sicht am besten zu Ihnen passt. Überlassen Sie nicht der/dem Behandler/in allein die Entscheidung.


Es geht in dieser Entscheidungshilfe ausschließlich um die Behandlung von Depressionen, nicht darum, wie man Depressionen vermeiden kann. Auch beziehen sich die Informationen NICHT auf Depressionen im Rahmen bipolarer (manisch-depressiver) Erkrankungen.

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Starke Bündnisse

Teilnehmer*innen für ein Telefoninterview gesucht!

Das Forschungsprojekt CHIMPS-NET zielt durch die Umsetzung von neuen Versorgungsformen auf die Verbesserung der Versorgungssituation von Kindern und Jugendlichen psychisch erkrankter Eltern ab.

Im Rahmen der Studie soll zudem die Internetseite www.chimpsnet.org weiterentwickelt werden. Auf dieser werden Informationen zu relevanten Themen für betroffene Familien verfügbar gemacht. Dafür benötigen wir die Mithilfe von betroffenen Eltern oder erwachsenen Kindern (ab 18 Jahre) mit psychisch erkranktem Elternteil!

Wir möchten gerne von Ihnen wissen, welche Inhalte aus Ihrer Sicht auf so einer Webseite besonders wichtig sind! Die telefonischen Interviews, die wir hierfür durchführen möchten, dauern etwa 20-40 Minuten und werden anonym ausgewertet. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

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