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Was können Angehörige tun?

Was können Angehörige tun?

Nahe Bezugspersonen (z.B. Verwandte, Partner) sind meist mitbetroffen, da die Betroffenen sie oft in ihre Sorgen einbeziehen, sich beispielsweise versichern wollen, dass nichts Schlimmes passiert ist oder passieren wird und ihre Bezugspersonen dadurch zum Beispiel oft anrufen.

Es ist hilfreich, wenn Angehörige gut über die generalisierte Angststörung Bescheid wissen und somit die Beschwerden besser einordnen können. Möglichst sollten sie vermeiden, den Betroffenen immer wieder zu beruhigen, da dies nur kurzfristig hilft, langfristig aber die Sorgen aufrechterhält.

„Es ist eine Gratwanderung: Den Betroffenen einerseits unterstützen, andererseits aber nicht alles abnehmen, was schwerfällt, da es die Lage nicht wirklich verbessert und der Betroffene dadurch nicht gestärkt wird…. Humor kann helfen, der Blick von außen. Feedback geben, an den Menschen erinnern, der man vorher war. Hoffnung machen ohne Druck.“

Erfahrene mit Angststörungen

Für das Wohlbefinden ist es wichtig, dass Angehörige sich selbst nicht zu sehr einschränken. Sie sollten zum Beispiel nicht auf Aktivitäten verzichten, die ihnen Freude bereiten, weil der Betroffene sich dann sorgen würde. Wird die Angsterkrankung des Partners, Familienmitglieds oder Freundes zu belastend, können sich auch Angehörige Hilfe bei Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, Ärzten und Psychotherapeuten holen.

Starke Bündnisse
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Teilnehmer:innen für Online-Gruppendiskussion gesucht

Das Forschungsprojekt CHIMPS-NET am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf möchte die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einem psychisch erkrankten Elternteil verbessern. Auf der Webseite www.chimpsnet.org werden Informationen zu relevanten Themen für betroffene Familien bereitgestellt. Um die Website an die Bedürfnisse der Nutzer:innen auszurichten, soll eine moderierte Gruppendiskussion im Online-Format durchgeführt werden (ca. 1,5 Stunden). Dabei sollen gemeinsam Verbesserungsvorschläge für die Website diskutiert werden.

Es können Eltern mit einer psychischen Erkrankung als auch erwachsene Kinder mit psychisch erkranktem Elternteil teilnehmen. Für die Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

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