Wie werden Psychosen behandelt?

Für Menschen in einer Psychose ist es anfangs wichtig, dass sie zur Ruhe kommen und die Reizüberflutung gemildert wird. Dabei hilft eine therapeutische Beziehung, die Orientierung und Sicherheit bieten kann.

Um die Reizüberflutung zu begrenzen, können auch Medikamente hilfreich sein. Doch vor allem muss die „Chemie" zwischen Therapeut und Patient stimmen. Sie ist die Basis der Behandlung mit Medikamenten, nicht umgekehrt. Die Behandlung mit Medikamenten sollte in Kombination mit psychologischen Therapien erfolgen.

Stabilität im Alltag und das Beachten erster Frühwarnzeichen spielen bei der Genesung von Menschen mit Psychosen eine besonders große Rolle. Der Austausch mit Gleichgesinnten in Selbsthilfegruppen und eine Begleitung durch geschulte Peer-Berater (Menschen mit der Erfahrung eigener seelischer Krisen) können eine wichtige Unterstützung sein. Auch gibt es zahlreiche gemeindepsychiatrische Dienste und Einrichtungen (z.B. betreutes Wohnen, Eingliederungshilfen, Kontaktstellen), die Menschen mit Psychosen bei der Bewältigung und Stabilisierung Ihres Alltags unterstützen.

Ihr Weg zur Genesung

Bevor eine Behandlung begonnen wird, muss abgeklärt werden, ob eine andere körperliche oder psychische Erkrankung für die Beschwerden verantwortlich ist (z.B. Krebs oder eine Demenz).

Starke Bündnisse
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Online-Studie zu Z-Substanzen und Benzodiazepinen

Im Rahmen einer Studie wird am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eine Befragung zum Einnahmeverhalten von Z-Substanzen (Wirkstoffe: Zopiclon, Zolpidem, Zaleplon) und Benzodiazepinen (z.B. Diazepam) durchgeführt.

Haben Sie in den letzten 12 Monaten schon einmal solche Medikamente (Z-Substanzen und/oder Benzodiazepine) eingenommen? Dann würden Sie die Wissenschaftler:innen bitten, an der Befragung zu Ihrem Einnahmeverhalten teilzunehmen. Die Online-Befragung dauert ca. 10 Minuten.

Unter folgendem Link können Sie an der Studie teilnehmen:

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