Wie werden Psychosen behandelt?

Für Menschen in einer Psychose ist es anfangs wichtig, dass sie zur Ruhe kommen und die Reizüberflutung gemildert wird. Dabei hilft eine therapeutische Beziehung, die Orientierung und Sicherheit bieten kann.

Um die Reizüberflutung zu begrenzen, können auch Medikamente hilfreich sein. Doch vor allem muss die „Chemie" zwischen Therapeut und Patient stimmen. Sie ist die Basis der Behandlung mit Medikamenten, nicht umgekehrt. Die Behandlung mit Medikamenten sollte in Kombination mit psychologischen Therapien erfolgen.

Stabilität im Alltag und das Beachten erster Frühwarnzeichen spielen bei der Genesung von Menschen mit Psychosen eine besonders große Rolle. Der Austausch mit Gleichgesinnten in Selbsthilfegruppen und eine Begleitung durch geschulte Peer-Berater (Menschen mit der Erfahrung eigener seelischer Krisen) können eine wichtige Unterstützung sein. Auch gibt es zahlreiche gemeindepsychiatrische Dienste und Einrichtungen (z.B. betreutes Wohnen, Eingliederungshilfen, Kontaktstellen), die Menschen mit Psychosen bei der Bewältigung und Stabilisierung Ihres Alltags unterstützen.

Ihr Weg zur Genesung

Bevor eine Behandlung begonnen wird, muss abgeklärt werden, ob eine andere körperliche oder psychische Erkrankung für die Beschwerden verantwortlich ist (z.B. Krebs oder eine Demenz).

Starke Bündnisse
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Neues Programm "8 Leben": Jetzt mitmachen!

Neues Programm „8 Leben – Erfahrungsberichte und Wissenswertes zum Thema Suizid“ ist ab sofort online. Fast jede*r kennt jemanden, der durch Suizid verstorben ist. Viele Menschen haben oder hatten Suizidgedanken, aber sprechen nicht darüber. Sie können uns helfen, das zu ändern. Wir möchten wissen, welche Erfahrungen Sie mit dem Thema Suizid gemacht haben.

Das Online-Programm „8 Leben“ richtet sich an Personen ab 18 Jahren mit unterschiedlichen Erfahrungen mit Suizidalität und Personen, die mehr über das Thema „Suizidalität“ erfahren möchten. Informieren Sie sich und machen Sie mit: Startseite „8 Leben“. Die Teilnahme erfolgt online, ist anonym und kostenlos.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an diesem Online-Programm in einer akuten (suizidalen) Krisensituation in keiner Weise eine persönliche Betreuung ersetzt.

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