Kern des sozialen Entschädigungsrechts ist die Kompensation von erlittenen Personen- und Sachschäden durch die Bundesrepublik Deutschland. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales schreibt wörtlich: „Wer einen gesundheitlichen Schaden erleidet, für dessen Folgen die Gemeinschaft einsteht, hat Anspruch auf Versorgung. Damit sollen beispielsweise besondere Opfer zumindest finanziell abgegolten werden.“ (bmas.de).

Eine Reform des Gesetzes geht nun im Bundestag in die erste Lesung und soll zukünftig auch Opfern von psychischer Gewalt (z.B. schweres Stalking oder Menschenhandel) Anspruch auf Entschädigungsleistungen vom Staat ermöglichen. Über ein vereinfachtes Verfahren soll es des Weiteren schnellere Hilfen in Traumaambulanzen geben und somit einen flächendeckenden niedrigschwelligen Zugang zu Hilfen für Opfer sichergestellt werden. Darüber hinaus sollen Gewaltopfer mehr Behandlungsstunden erhalten können, als bisher möglich ist.

Quelle: BPtK vom 17.10.2019

Link zum Gesetzentwurf: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/138/1913824.pdf

Pressekontakt

PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 7410 59137

presse@psychenet.de

Starke Bündnisse
Sitemap

Online-Studie zu Z-Substanzen und Benzodiazepinen

Im Rahmen einer Studie wird am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eine Befragung zum Einnahmeverhalten von Z-Substanzen (Wirkstoffe: Zopiclon, Zolpidem, Zaleplon) und Benzodiazepinen (z.B. Diazepam) durchgeführt.

Haben Sie in den letzten 12 Monaten schon einmal solche Medikamente (Z-Substanzen und/oder Benzodiazepine) eingenommen? Dann würden Sie die Wissenschaftler:innen bitten, an der Befragung zu Ihrem Einnahmeverhalten teilzunehmen. Die Online-Befragung dauert ca. 10 Minuten.

Unter folgendem Link können Sie an der Studie teilnehmen:

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.