Laut einer Auswertung der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) 2018 sorgen Psychische Erkrankungen bei Arbeitnehmer*innen neben Muskel- und Skelett-Erkrankungen für die häufigsten Fehltage. Diese Auswertung beruht auf Daten der gesetzlichen Krankenkassen.

Arbeitnehmer*innen mit einer psychischen Erkrankung sind zusätzlich mit ca. 35 Tagen deutlich länger krankgeschrieben als Arbeitnehmer*innen mit einer körperlichen Erkrankung. Diese Zahl ist in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich gestiegen und hat sich von 2000 bis 2017 fast verdreifacht. Zusätzlich hat sich die Zahl der Versicherten, die während eines Jahres aufgrund von psychischen Erkrankungen arbeitsunfähig waren, in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt auf 5,5% (Stand 2017).

Quelle: BPtK

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PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

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