Nachdem vor Monaten die Hoffnung groß war, in absehbarer Zeit zur Normalität zurückkehren zu können, begleiten uns die Pandemiebedingungen auch ein weiteres Jahr zu Weihachten. Die Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV) gibt Hinweise für den psychischen Umgang mit potentiellen Belastungen an den Feiertagen. 

  • 1. Verständnis: Auch nach fast zwei Jahren ist das Leben in einer Pandemie – mit allem Auf und Ab – für uns alle eine neue Situation. Geduld und Verständnis für die eigene und vor allem für die Unsicherheit der Mitmenschen sind wichtig.

  • 2. Gefühls-Management: Werden Erwartungen und Hoffnungen auf ein „normales“ Weihnachtsfest enttäuscht, ist es verständlich, dass Gefühle wie Frust oder Traurigkeit entstehen können. Es ist wichtig, sich auch mal ordentlich ärgern zu dürfen. Und es ist genauso wichtig, den Ärger wieder loslassen zu können. Denn auf Dauer kostet Ärger Kraft und wird so zu einem zusätzlichen Stressfaktor.
  • 3. Radikale Akzeptanz: Das Konzept der Radikalen Akzeptanz beschreibt die aktive Entscheidung, Dinge, die man nicht beeinflussen kann, zu akzeptieren – und zwar vollständig. Radikale Akzeptanz kann Selbstwirksamkeit und das Erleben von Handlungsfähigkeit stärken und Frustration oder Hilflosigkeit entgegenwirken.

Weitere Tipps zum Umgang mit „Corona-Weihachten“ finden Sie bei der DPtV hier.

Quellen:

  • DPtV Newsmeldung vom 06.12.2021 (Link)
  • Pressemitteilung der DPtV vom 06.12.2021 (Link)

Pressekontakt

PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 7410 59137

presse@psychenet.de

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Teilnehmer:innen für Online-Gruppendiskussion gesucht

Das Forschungsprojekt CHIMPS-NET am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf möchte die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einem psychisch erkrankten Elternteil verbessern. Auf der Webseite www.chimpsnet.org werden Informationen zu relevanten Themen für betroffene Familien bereitgestellt. Um die Website an die Bedürfnisse der Nutzer:innen auszurichten, soll eine moderierte Gruppendiskussion im Online-Format durchgeführt werden (ca. 1,5 Stunden). Dabei sollen gemeinsam Verbesserungsvorschläge für die Website diskutiert werden.

Es können Eltern mit einer psychischen Erkrankung als auch erwachsene Kinder mit psychisch erkranktem Elternteil teilnehmen. Für die Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

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