Hiermit möchten wir auf eine Elterninformation der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) zu dem Thema Psychotherapie für Kinder und Jugendliche hinweisen. Die Broschüre richtet sich an Eltern, die bisher noch keinen Kontakt zu psychotherapeutischen Fachkräften hatten und wissen möchten, welche Hilfsangebote sie für ihre Kinder bei psychischen Erkrankungen und Beschwerden in Anspruch nehmen können.

In erster Linie versucht die Broschüre darüber aufzuklären, wann psychotherapeutische Fachkräfte unterstützen können und was eigentlich im Rahmen einer Psychotherapie für Kinder und Jugendliche passiert. Die in der Broschüre enthaltenen Informationen sind gut verständlich und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse aufbereitet.

Die Elterninformation finden Sie unter folgendem Link.

Ab jetzt finden Sie bei uns kompakte und gut verständliche Informationen über seelische Traumata, mögliche Folgen und den Umgang mit ihnen. Ein seelisches Trauma ist eine schwere seelische Verletzung, die durch außergewöhnlich belastende Erlebnisse (z.B. Naturkatastrophen und Gewalt) ausgelöst werden kann. Diese Informationen können hilfreich für Betroffene, Angehörige und Interessierte sein.

Aktuell arbeiten wir an einer weiteren kompakten und gut verständlichen Information zum Thema Posttraumatische Belastungsstörung.

Jugendliche, die entweder Cannabis oder Tabak konsumieren, haben ein erhöhtes Risiko psychotische Erfahrungen zu erleben.

In einer Studie analysierten die Wissenschaftler Daten von 3.328 Jugendlichen. Die Jugendlichen wurden in Bezug auf ihren Tabak- und Cannnabiskonsum an sechs verschiedenen Zeitpunkten im Alter zwischen 14 und 19 Jahren befragt. Das Auftreten psychotischer Erfahrungen wurde mithilfe eines Interviews erfasst.

Jugendliche, die in frühen Jugendjahren rauchten, hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit psychotische Erfahrungen zu erleben. 

Beim Cannabiskonsum zeigte sich der Zusammenhang sowohl für Jugendliche, die im frühen Jugendalter Cannabis konsumierten als auch für diejenigen, die erst in späteren Jugendjahren Cannabis gebrauchten.

Bericht der Bundesregierung zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2016

In der Branche Gesundheits- und Sozialwesen sind psychische Erkrankungen überdurchschnittlich häufig für Fehltage der Arbeitnehmer/innen verantwortlich. Deutlich weniger Fehltage in Folge von psychischen Erkrankungen sind in produzierenden Branchen wie dem Baugewerbe oder der Landwirtschaft zu verzeichnen. Diese Ergebnisse gehen aus dem Bericht der Bundesregierung zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (2016) hervor.

Männer und Frauen im Gesundheits- und Sozialwesen sind fast gleich häufig von psychisch bedingten Fehltagen betroffen. Frauen fehlen durchschnittlich 4,4 Tage und Männer 3,6 Tage im Jahr.

Neue Studie vom Robert-Koch Institut zur Inanspruchnahme psychotherapeutischer und psychiatrischer Leistungen

Bei der Studie (GEDA: Gesundheit in Deutschland aktuell) wurde eine bundesweite Befragung der erwachsenen Bevölkerung durchgeführt.

Das Ziel der Studie war es, zu untersuchen, wie häufig ambulante psychotherapeutische oder psychiatrische Leistungen in Anspruch genommen wurden und wodurch die Inanspruchnahme beeinflusst wurde.

Pressekontakt

PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 7410 59137

presse@psychenet.de

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