KidKit ist ein neues Portal für Kinder und Jugendliche, die in schwierigen Familienverhältnissen leben. Die Seite funktioniert wie eine angeleitete Hilfesuche. Die Betroffenen wählen eine Situation aus, unter der sie oder ihre Angehörigen leiden, z.B. Gewalt, Sucht oder eine psychische Erkrankung. In den jeweiligen Bereichen finden die jungen Menschen Informationen zu dem jeweiligen Thema, Ratgeber, einen Überblick über ihre Rechte sowie lokale Ansprechpartner.  Zusätzlich gibt es eine Online-Beratung für die Hilfesuchenden.

KidKit ist ein Kooperationsprojekt der Drogenhilfe Köln. e.V. und Koala e.V.

Weitere Informationen sowie die Seite selber finden Sie unter: http://www.kidkit.de/

 

Hiermit möchten wir auf eine Elterninformation der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) zu dem Thema Psychotherapie für Kinder und Jugendliche hinweisen. Die Broschüre richtet sich an Eltern, die bisher noch keinen Kontakt zu psychotherapeutischen Fachkräften hatten und wissen möchten, welche Hilfsangebote sie für ihre Kinder bei psychischen Erkrankungen und Beschwerden in Anspruch nehmen können.

In erster Linie versucht die Broschüre darüber aufzuklären, wann psychotherapeutische Fachkräfte unterstützen können und was eigentlich im Rahmen einer Psychotherapie für Kinder und Jugendliche passiert. Die in der Broschüre enthaltenen Informationen sind gut verständlich und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse aufbereitet.

Die Elterninformation finden Sie unter folgendem Link.

Ab jetzt finden Sie bei uns kompakte und gut verständliche Informationen über seelische Traumata, mögliche Folgen und den Umgang mit ihnen. Ein seelisches Trauma ist eine schwere seelische Verletzung, die durch außergewöhnlich belastende Erlebnisse (z.B. Naturkatastrophen und Gewalt) ausgelöst werden kann. Diese Informationen können hilfreich für Betroffene, Angehörige und Interessierte sein.

Aktuell arbeiten wir an einer weiteren kompakten und gut verständlichen Information zum Thema Posttraumatische Belastungsstörung.

Jugendliche, die entweder Cannabis oder Tabak konsumieren, haben ein erhöhtes Risiko psychotische Erfahrungen zu erleben.

In einer Studie analysierten die Wissenschaftler Daten von 3.328 Jugendlichen. Die Jugendlichen wurden in Bezug auf ihren Tabak- und Cannnabiskonsum an sechs verschiedenen Zeitpunkten im Alter zwischen 14 und 19 Jahren befragt. Das Auftreten psychotischer Erfahrungen wurde mithilfe eines Interviews erfasst.

Jugendliche, die in frühen Jugendjahren rauchten, hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit psychotische Erfahrungen zu erleben. 

Beim Cannabiskonsum zeigte sich der Zusammenhang sowohl für Jugendliche, die im frühen Jugendalter Cannabis konsumierten als auch für diejenigen, die erst in späteren Jugendjahren Cannabis gebrauchten.

Bericht der Bundesregierung zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2016

In der Branche Gesundheits- und Sozialwesen sind psychische Erkrankungen überdurchschnittlich häufig für Fehltage der Arbeitnehmer/innen verantwortlich. Deutlich weniger Fehltage in Folge von psychischen Erkrankungen sind in produzierenden Branchen wie dem Baugewerbe oder der Landwirtschaft zu verzeichnen. Diese Ergebnisse gehen aus dem Bericht der Bundesregierung zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (2016) hervor.

Männer und Frauen im Gesundheits- und Sozialwesen sind fast gleich häufig von psychisch bedingten Fehltagen betroffen. Frauen fehlen durchschnittlich 4,4 Tage und Männer 3,6 Tage im Jahr.

Pressekontakt

PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 7410 59137

presse@psychenet.de

Starke Bündnisse
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Teilnehmer:innen für Online-Fokusgruppe gesucht!

Das Forschungsprojekt CHIMPS-NET am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf möchte die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einem psychisch erkrankten Elternteil verbessern. Im Rahmen der Studie wurde die Webseite www.chimpsnet.org ins Leben gerufen. Dort werden Informationen zu relevanten Themen für betroffene Familien bereitgestellt.

Die Website soll sich möglichst eng an den Bedürfnissen der Nutzer:innen orientieren. Im Rahmen einer moderierten Gruppendiskussion ("Fokusgruppe") soll daher die Website gemeinsam betrachtet und über die Inhalte diskutiert werden. Es können sowohl Eltern mit einer psychischen Erkrankung als auch erwachsene Kinder (ab 18 Jahre) mit psychisch erkranktem Elternteil teilnehmen.

Die Fokusgruppe dauert 90 Minuten und findet online statt. Weitere Informationen zur Teilnahme erhalten Sie unter folgendem Link:

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