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Depressionen

Erst als ich nicht mehr schlafen konnte, wachte ich auf: Ich hatte eine Depression

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Bulimie

Es ist ein Ausdruck einer psychischen Anspannung, wie Verzweiflung, nichts mehr ertragen können und auch normale Portionen zu erbrechen.

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Panik und Agoraphobie

[…] und auch sehr unsicher war, sobald ich vor die Tür gegangen bin, mich nicht mehr wohl gefühlt habe.
KW 06 / 02. Februar 2026

Online Vorlesungsreihe: Wer bin ich – ohne Diagnose?

Der vierte Teil der Vorlesungsreihe Anthropologische Psychiatrie Bock auf Dialog? beschäftigte sich unter dem Titel „Wer bin ich ohne Diagnose?“ mit der Frage, ob die gesunkene Schwelle zur psychischen Diagnose einen erleichterten Zugang zu Hilfe darstellt oder ob Lebenskrisen zunehmend pathologisiert werden. Gleichzeitig zeigen das Schulbarometer und die COPSY-Studie eine wachsende psychische Belastung von Schüler:innen, verstärkt durch gesellschaftliche Krisen.

Vor diesem Hintergrund stellten Lea Höcker und Manuel Petersen die Kampagne „Uns geht es gut?“ der Schülerkammern vor, die Schule als Ort der Resilienz stärken will, unter anderem durch die Förderung von Gesundheits- und Medienkompetenz, durch Rückzugsräume sowie durch den Ausbau schulpsychologischer und sozialpädagogischer Angebote. Prof. Dr. Hohmann, Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie am UKE, warnte zudem davor, die Sorgen junger Menschen an die Psychiatrie zu delegieren. Prävention sei zwar kostenintensiv, aber eine Investition in die Zukunft, darin bestand breiter Konsens.

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KW 02 / 07. Januar 2026

Online Vorlesungsreihe: Wer bin ich – ohne Sprache?

In der Vorlesungsreihe Anthropologische Psychiatrie – Bock auf Dialog? standen diesmal Grenzerfahrungen junger Menschen zwischen Schule, Familie, Jugendhilfe und Psychiatrie im Mittelpunkt. Ausgehend von der Frage „Wer bin ich – ohne Sprache?“ wurde diskutiert, wie junge Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung ihre Sprachhoheit bewahren können und wie es den beteiligten Institutionen gelingt, eine gemeinsame Sprache zu finden, um Krisen vor Ort aufzufangen, eine Hospitalisierung wenn möglich zu vermeiden und den Rückweg ins Leben gut zu begleiten.

Imke Neemann (Co-Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie Wilhelmstift) und Markus Schneider (leitender Psychotherapeut) stellten Erfolge und Perspektiven des „3-für-1-Projekts“ vor. Simon Steinwachs berichtete als ehemaliger Teilnehmer und heutiger Co-Moderator des Gruppenangebots „Zu-sich-stehen“ über die Bedeutung eigener Worte im Umgang mit besonderen Erfahrungen. Stefanie Jürgensen, Leiterin eines Zentrums für schulische und berufliche Bildung, stellte Angebote vor, die junge Menschen auffangen, wenn eine Rückkehr in die Regelschule noch nicht gelingt.

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KW 48 / 29. November 2025

LebensLinien 60+: Online-Krisenberatung für Personen ab 60 Jahren

Der Arbeitskreis Leben e.V. bietet mit LebensLinien 60+ eine bundesweite, anonyme und kostenfreie Mailberatung speziell für Menschen ab 60 Jahren an. Über die Online-Krisenberatung können Betroffene ihre Situation schildern und erhalten Begleitung durch geschulte ehrenamtliche Beraterinnen und Berater im gleichen Lebensalter.

Die schriftliche Form erleichtert vielen Menschen den ersten Schritt und schafft einen sicheren Raum für Themen wie Einsamkeit, Verluste oder andere Lebenskrisen. Ziel ist es, Betroffene zu entlasten und neue Wege aus der Krise zu eröffnen.

Den Link zur Onlineberatung finden Sie hier.

KW 46 / 16. November 2025

Online Vorlesungsreihe: Wer bin ich – ohne Heimat?

In der Reihe Anthropologische Psychiatrie – Bock auf Dialog? stand diesmal das Schicksal junger Geflüchteter im Mittelpunkt: Jugendlicher, die unbegleitet ihre Heimat verlassen mussten und hier oft mit Unsicherheit, Bürokratie und Vorbehalten konfrontiert sind. Die Veranstaltung widmete sich der Frage, was es bedeutet, so früh alles zu verlieren und was jungen Menschen hilft, wirklich anzukommen.

Ali Sarwary, der mit 15 Jahren aus Afghanistan floh, berichtete von Entbehrungen und Angst, aber auch von Momenten der Unterstützung. Ulrike Meyer-Timpe, die ihn ehrenamtlich begleitete, schilderte sowohl bürokratische Hürden als auch positive Erfahrungen von Willkommenskultur. Beide machten deutlich, wie zentral verlässliche Beziehungen für einen gelungenen Neubeginn sind. Prof. Dr. Thomas Bock ergänzte die professionelle Perspektive, verwies auf die Belastungen im Hilfesystem und betonte die politischen Aufgaben, die notwendig sind, um Integration zu erleichtern.

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Das Online-Suizidpräventionsprogramm „8 Leben – Erfahrungsberichte und Wissenswertes zum Thema Suizid“ ist wieder frei für alle verfügbar.

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Wir haben für Sie weitere interessante Themen rund um psychische Gesundheit gesammelt.

In diesem Bereich finden Sie unter anderem Basisinformationen zu psychischen Erkrankungen, zu Diagnose, Ursachen und verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Weiterhin haben wir Informationen für Angehörige sowie Informationen zu speziellen Themen zusammengestellt: Alkohol im Jugendalter, Psyche und Arbeit, Umgang mit Demenz, Schlaf- und Beruhigungsmittel und Trauma.

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